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Im Jahr 1628 schenkte Kaiser Ferdinand II dem Kamaldulenser Orden den heutigen Kahlenberg
mit dem Auftrag, ein Kloster zu errichten. Im Mittelpunkt stand die St. Josefskirche umgeben von 20 Mönchshäuschen.

Bekannt ist der Kahlenberg durch den Polenkönig Sobieski, der 1683 mit seinem Heer über den Kahlenberg
maschierte und im letzten Moment die türkischen Belagerer Wiens in die Flucht schlug. 1782 wurde das Kloster
geschlossen und ging in weltlichen Besitz über.

Heute erinnert noch die Kirche und einige kleine Mönchshäuser an die Vergangenheit.
Seine Blüte erlebte der Kahlenberg 1874 mit dem Bau der Zahnradbahn und 1935 mit dem Bau der Höhenstrasse.

Originalgetreue Nachbildungen aus dem Zinnfigurenmuseum Gemeinde Katzelsdorf v.l.n.r.:<br />Österreich, Türkei, Polen.
Türkenbelagerung, 1683
Zahnradbahn, 1874
Zahnradbahn, 1874
Höhenstraße, 1935
Höhenstraße, 1935